Rezensionen 

 

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In diesem Buch geht es um die deutsche Familie Kranenfuß, die unerwartet vor den Ferien einen Brief aus Amerika bekommt und zur Testamentseröffnung von Onkel Willi eingeladen wird. Die Familie muss aber zunächst eine vorgeschriebene Reise durch den Westen der USA machen, weil sie sonst das Erbe nicht bekommt. Die Hauptpersonen sind die Geschwister Björn, 13, und Katrin, 10, die sich Amerika ganz anders vorgestellt haben.
Die Reise wird zu einem Abenteuer der besonderen Art. Ein dämonisches Unwetter in der Wüste, Kojoten beim Frühstück, eine Lebensrettung a la Hollywood, ein mörderischer Spaziergang, ein direkter Blick ins Mündungsfeuer eines Gewehres, ja sogar das Bestellen eines amerikanischen Frühstücks wird zur nervenaufreibenden Episode.

Mir hat das Buch besonders gefallen, weil man viel über die USA erfährt und es mitunter recht lustig geschrieben ist.    

 

[…] Es ist ein umfangreicher Roman, den Barbara Kieper hier vorlegt.  Zweifellos kann man diesen Roman als Begleitlektüre für den Englischunterricht empfehlen, vor allem in dem Jahr, in dem die USA auf dem Lehrplan stehen (also meist in Klasse 8 - Gymnasium).

[…] Der Leser kann sich mit der Familie auf eine Reise durch das Land begeben und wie in vielen Fällen den Wissenshorizont mit ihnen teilen, allen voran mit Björn, dem 13-jährigen Sohn, und seiner 10-jährigen Schwester Katrin. Sie alle machen sich auf den Weg in ein unbekanntes Land, mit dem Wissen über die USA, das die meisten hierzulande haben werden, mit allen verbreiteten positiven und negativen Vorurteilen. Barbara Kieper erzählt minutiös; man könnte Bilder und Stadtpläne danach entwerfen, und das beginnt bereits beim Abflug in Deutschland.

Wie die Familie, wird auch der Leser immer wieder mit seinem eigenen Amerikabild konfrontiert; an vielen Stellen bestätigt es sich, an anderen klaffen Vorstellung und Realität auseinander; man darf aber nie vergessen, dass es sich hier um einen erzählenden Roman handelt, nicht um ein Sachbuch, und zugrunde liegen die persönlichen Erfahrungen, die die Autorin selbst auf ihren Fahrten durch die Staaten gesammelt hat. Diese Subjektivität kommt des Öfteren zum Ausdruck, vor allem in der Gestalt der Mutter oder auch in der Person der Erzählerin. Beide werten bisweilen, lassen manchmal erkennen, wie primitiv und kindlich (um nicht zu sagen kindisch) sie amerikanische Verhaltensweisen finden (es sei aber erwähnt, dass insgesamt das vermittelte Bild vor allem durch die stetige Betonung der Freundlichkeit der Menschen dort sehr positiv ist);

 

[…] Neben der topographisch-kulturellen Beschreibung gibt es kurze Blicke auf die Geschichte oder die politische Situation, ohne dies allerdings zu vertiefen. Das liegt vor allem an der gewählten Erzählsituation, in der sich ja weitgehend ein Jugendlicher und ein Kind unterhalten, oft mit der Mutter, neben der der Vater mit seiner dauernden Erkältung eher blass bleibt.

 

[…] Insgesamt ist das Buch durchaus zu empfehlen, da es von vielen Einzelheiten berichtet, hinter denen persönliche Erfahrung steht und die man ganz sicher so nirgendwo in einem Reiseführer gelesen hätte. Es hält viele nützliche Tipps für die bereit, die in die USA gehen wollen, sei es in einem Urlaub, sei es für ein Austauschjahr in der Schule.

[…] Insgesamt stören Fehler in der Orthografie. Wer sich daran nicht stört, dem stehen einige Stunden guter Unterhaltung ins Haus, bei der man zugleich einiges über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lernt.

Dr. Astrid van Nahl

promovierte Literaturwissenschaftlerin und Anglistin

Rezensentin der GEW

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Engagierte  Mutter in der Schulpflegschaft des Carl-Humann-Gymnasiums, Essen   

Beim Lesen gefiel mir nicht nur die Handlung sondern vor allem die Art und Weise wie sie geschrieben ist. Amerika wird sozial, geographisch und geschichtlich verpackt in eine spannende Familienerzählung, bei der Humor nicht zu kurz kommt. Die Autorin schreibt im Stil unserer Zeit und gibt der Geschichte durch viel wörtliche Rede den entsprechenden Schwung. Ihre Landschaftsbeschreibungen sind präzise und so gefasst, dass der junge Leser nicht die Lust verliert weiter zu lesen. Die Personen der Handlung sind realistisch und der Leser kann sich vielleicht sogar in der einen oder anderen Person wieder finden.

Ich habe diese Buch vor meine Sohn gelesen und war begeistert.

Eine gelungene Story über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.